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EnergieSüdwest-Cup 2014

Der EnergieSüdwest-Cup wird zum 15. Mal ausgetragen. Mit der Aktion “Lauf für Deinen Verein” können Teilnehmer die Kasse ihres Vereins aufbessern.
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Beim EnergieSüdwest-Cup gibt es in diesem Jahr gleich zwei Neuerungen: Zum einen wird der TV Offenbach als neuer Verein die Serie erweitern. Zum anderen haben Vereine – unter dem Motto “Lauf für Deinen Verein” – die Möglichkeit Ihre Vereinskasse aufzubessern.

Lauf für Deinen Verein:
Laufen und gleichzeitig die Vereinskasse stärken. Das ist die Idee hinter “Lauf für Deinen Verein”. Und so funktioniert es: Beliebige, ortsansässige Vereine (siehe Voraussetzungen) können Mitglieder auf die Strecke schicken. Dabei spielt es keine Rolle, in welcher Kategorie die Läufer starten. Wichtig ist, dass mindestens 10 Läufer ins Ziel kommen, dann erhält der Verein pro Läufer 10 Euro Zuschuss für den Verein. Maximal können 25 Läufer pro Verein teilnehmen. Die Anzahl der Vereine ist begrenzt.

Voraussetzungen:
In Landau können ausschließlich Vereine aus Landau starten, keine Vereine aus den Landauer Stadtdörfern. Die Anzahl der Vereine ist in Landau auf 15 begrenzt. In Göcklingen können nur Vereine aus dem Ort an den Start, hier ist die Anzahl auf 10 Vereine begrenzt. In Nußdorf fi ndet der Stadtdörfer-Lauf statt. Das heißt, hier können sich auch Vereine aus den restlichen Stadtdörfern von Landau (Arzheim, Dammheim, Godramstein, Mörzheim, Mörlheim, Queichheim) anmelden. Hier ist die Anzahl auf 20 begrenzt. Beim Lauf in Offenbach ist die Anzahl der Offenbacher Vereine auf 10 begrenzt.

Anmeldung:
Anmeldungen können online unter www.br-timing.de unter der Rubrik ‘Vereinsanmeldung’ vorgenommen. Es zählt das Datum der Anmeldung.

EnergieSüdwest-Cup Serie
Der TV Landau wird im Rahmen wird im Rahmen des 40. Internationalen Volkslaufes wieder mit dabei sein und eröffnet am 27. April 2014 die Serie. Der Kurs führt die Teilnehmer vom Turnerheim durch die Reiterwiesen. Weiter geht es dann am 11. Mai 2014 in Göcklingen an der Kaiserberghalle. Der wunderschöne Rundkurs führt durch die Weinberge unterhalb der Madenburg und bietet neben einem anspruchsvollen Kurs ein herrliches Panorama. Am 29. Juni 2014 wird in Landau-Nußdorf gelaufen. Die Strecke führt von der Turnhalle über die Weinberge Richtung Godramstein. Den Abschluss macht dann zjm ersten Mal in der Geschichte des EnergieSüdwest-Cups der TV Offenbach, der den Cup in seinen Volkslauf integriert. Der Start ist an der Turn- und Festhalle und führt durch den Offenbacher Wald. In Offenbach werden auch die Gesamt-Cup-Sieger ermittelt. Gesamt-Cup-Sieger kann ein Läufer werden, der an allen vier Läufen in einer Kategorie teilgenommen hat. Gelaufen wird unter anderem in den Kategorien 10 Kilometer, 5 Kilometer, Walking und Bambini.

Termine:
Sonntag, 27. April 2014 in Landau ab 9.30 Uhr am Turnerheim/Spitalmühlweg
Sonntag, 11. Mai 2014 in Göcklingen ab 9.30 Uhr an der Kaiserberghalle
Sonntag, 29. Juni 2014 in Landau-Nußdorf ab 9.30 Uhr an der Turnhalle
Sonntag, 12. Oktober 2014 in Offenbach ab 9.30 Uhr an der Turn- und Festhalle

Anmeldungen unter www.br-timing.de

Flyer EnergieSüdwest Cup 2014
Infos “Lauf für Deinen Verein”

Baby-Bonus auch im Jahr 2014

Energie für den Nachwuchs. EnergieSüdwest unterstützt Familien auch 2014 mit dem Babybonus.
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Mehr Nachwuchs braucht das Land, da sind sich alle einig. Denn woher sollen sonst die Fachkräfte der Zukunft und nicht zuletzt die Steuerzahler kommen? Doch Lippenbekenntnisse zum Thema familienfreundliches Deutschland allein reichen nicht aus. Familien brauchen Zeit für ihre Kinder, finanzielle Unterstützung, familienfreundliche Arbeitszeitmodelle und jede Menge Energie. Zumindest in Sachen Energie kann EnergieSüdwest die jungen Eltern in der Stadt unterstützen. Und zwar mit einem Baby-Bonus: EnergieSüdwest schenkt den Eltern zur Geburt ihres Kindes einen Bonus von 250 Kilowattstunden Strom. So macht es nichts aus, wenn das Licht nachts mal etwas länger brennt, die Waschmaschine fast ständig im Einsatz ist oder das Fläschen öfter warm gehalten werden muss. Es geht ganz einfach: Eltern können den Baby-Bonus bei EnergieSüdwest beantragen.

Wie geht das? Ganz einfach: den Antrag downloaden, ausfüllen und dann schicken sie ihn mit den notwendigen Anlagen (Kopie der Geburtsurkunde und der Meldebescheinigung) an uns. Sie können ihn natürlich auch faxen. Oder Sie kommen direkt zu uns ins Kundencenter und füllen dort vor Ort den Baby-Bonus-Antrag aus. Bitte bringen Sie in diesem Fall die Geburtsurkunde und die Meldebescheinigung vom Einwohnermeldeamt mit.

Wichtig zu wissen: Die Baby-Bonus-Aktion läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014. Der Einmal-Rabatt wird der Strom-Jahresabrechnung gutgeschrieben, eine Barauszahlung ist nicht möglich. Die Gutschrift erfolgt pro Kind. Voraussetzung ist, dass mindestens Vater oder Mutter des Kindes Stromkunde bei EnergieSüdwest ist und einen Vertrag über eine Laufzeit von 12 Monaten hat. Es besteht auch die Möglichkeit, kurz nach der Geburt noch einen Stromvertrag mit einer Mindestlaufzeit von zwölf Monaten mit EnergieSüdwest zu schließen.

Außerdem hätten wir gerne ein Foto Ihres Babys, damit wir es in diesem Magazin und auf unserer Webseite veröffentlichen können. Dies können Sie uns, zusammen mit dem Baby-Bonus-Antrag per Post zukommen lassen, vor Ort im Kundencenter abgeben oder auch in digitaler Form an folgende E-Mail-Adresse senden: kundenmagazin@energie-suedwest.de. Wir freuen uns auf Ihre Post.

Das neue Kundenmagazin ist da

Viermal im Jahr erscheint unser Kundenmagazin. Mit einer Gesamtauflage von ca. 29.000 Exemplaren erreicht die 16-Seiten starke Kundenzeitschrift alle Haushalte in Landau.
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Sie können einen Blick hinter die Kulissen der EnergieSüdwest werfen und auf diese Weise Einzelheiten über unsere Tätigkeiten erfahren. Darüber hinaus berichten wir über Neuigkeiten rund um die Energieversorgung und über regionale Events, greifen Trendthemen auf und geben nützliche Tipps.

Hier können Sie die aktuelle Ausgabe vom Februar durchblättern.

Strom- und Gaspreise bleiben stabil

Stromkunden der EnergieSüdwest AG können sich freuen: Ihr Strompreis bleibt auch 2014 stabil, im Gegensatz zu den Tarifen vieler anderer Versorger.
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„Unser Einkauf konnte Strom am Markt günstiger beschaffen. Das reicht gerade, um die höheren gesetzlichen Umlagen zur Finanzierung der Energiewende aufzufangen“, erklärt Thomas Hofmann, Leiter Vertrieb der EnergieSüdwest AG. „Wir freuen uns, dass wir unseren Stromkunden nun Festpreise anbieten können“. Zum Jahresbeginn erhalten die Kunden neue Sonderverträge mit einer Festpreisgarantie bis Ende 2014.

Bei Gas bietet das Unternehmen seinen Kunden stabile Preise bis Ende 2015. Entsprechende Festpreisverträge werden ebenfalls Anfang 2014 versandt.

Weiterhin stellt der Versorger die Abwicklung seines Zahlungsverkehrs auf SEPA um (Single Euro Payments Area). Einzugsermächtigungen werden automatisch durch sogenannte SEPA-Basislastschriftmandate ersetzt, bei Neuverträgen müssen fortan nur noch IBAN und BIC angegeben werden.

EnergieSüdwest wird Exklusivpartner der Landesgartenschau Landau

Der Energieversorger engagiert sich traditionell für die Region und will zum Erfolg der Großveranstaltung beitragen. Gemeinsam mit der Landesgartenschau-Geschäftsleitung unterzeichnete Dr. Thomas Waßmuth, Vorstand der Energie Südwest, am Dienstag den Sponsorenvertrag auf dem Landesgartenschaugelände.
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Vor der Baustelle des Aussichtsturms lobte Landaus Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer den Energieversorger für sein soziales Engagement: „Landau profitiert regelmäßig von der intensiven Unterstützung durch die EnergieSüdwest AG“. Bürgermeister Thomas Hirsch hob in seiner Funktion als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der EnergieSüdwest AG die Auswirkungen der Landesgartenschau für Landau und die Region hervor: „Die Landesgartenschau ist ein großer Gewinn für Landau und die gesamte Südpfalz. Als Energieversorger ist die ESW in der Region tief verwurzelt und möchte zum Erfolg der Großveranstaltung beitragen“. Bürgermeister Hirsch war sich mit Oberbürgermeister Schlimmer einig, dass die größte rheinland-pfälzische Veranstaltung des Jahres 2014 Landau nachhaltig verändern wird.

Die Partnerschaft zwischen der Landesgartenschau Landau 2014 und der EnergieSüdwest AG wird zukünftig auch optisch sichtbar sein: Der 25 Meter hohe und während der Ausstellungszeit vollständig barrierefreie Aussichtturm heißt nun offiziell EnergieSüdwest-Aussichtsturm. Gegenwärtig wird noch fleißig am Bauwerk gearbeitet, Ende des Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Matthias Schmauder und Karin Bommersheim von der Landesgartenschau-Geschäftsleitung bedankten sich bei Dr. Waßmuth für die Unterstützung und verwiesen auf das Motto der EnergieSüdwest AG: „Ihr Leitgedanke lautet »Ärmel hochkrempeln: Landau lebt‘s vor« – Wir freuen uns, dass die EnergieSüdwest gemäß diesem Motto die Landesgartenschau Landau als Exklusivpartnerpartner tatkräftig unterstützt“.

Quelle: Landesgartenschau gGmbH

Offenbach-Strom

Sei ein Frosch – bei uns ist der Kunde König

Seit dem 1. März 2013 können Kunden aus Offenbach bei uns Strom beziehen.

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EnergieSüdwest plant auf dem Gelände der Landesgartenschau “Effizienzhaus Südwest”

Der Landauer Energieversorger EnergieSüdwest plant auf dem Gelände der Landesgartenschau 2014 den Bau eines „Effizienzhaus Südwest“. Das im Rahmen des Modellvorhabens „Effizienzhaus Plus“ der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) konzipierte Gebäude wird sich als zeitgemäßes, modernes Mehrparteienhaus in das bestehende Umfeld einfügen.
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Der städtebauliche Grundgedanke für die Entwicklung des Geländes orientiert sich am Gedanken der Gartenstadt und dem Nebeneinander von alter, denkmalgeschützter und neuer Bausubstanz. „Bereits mit dem Zuschlag für die Austragung der Landesgartenschau in Landau entstand die Idee, auf diesem Areal durch die EnergieSüdwest AG ein Modellgebäude für energieeffizientes Bauen zu errichten“, sagt Thomas Hirsch, Bürgermeister der Stadt Landau und  stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der EnergieSüdwest AG. „Ich freue mich, dass diese Initiative nun in die Umsetzung geht und danke auch der Enovos Deutschland AG als Mehrheitsgesellschafter für die Unterstützung”.

Zusammen mit der LUWOGE consult GmbH hat EnergieSüdwest ein Konzept entwickelt, das sowohl architektonischen als auch energetischen Ansprüchen gerecht wird. Im Rahmen eines Architekten-Workshops wurde der Entwurf von Bayer & Strobel Architekten aus Kaiserslautern ausgewählt, der bis Ende 2013 realisiert werden soll. Das Effizienzhaus Südwest ist eines von deutschlandweit rund 40 Projekten des Modellvorhabens „Effizienzhaus Plus“ der dena, die im letzten Jahr unter 350 Bewerbern ausgewählt wurden.Antonio Wehnl, Geschäftsführer der LUWOGE consult GmbH: „Das Effizienzhaus ist ein sehr spannendes Projekt, in dem unser gesamtes technisches Know-how im Bereich des nachhaltigen und energie­effizienten Bauens gefragt ist“.

Während der Landesgartenschau 2014 wird das Gebäude den Besuchern offen stehen. Wechselnde Ausstellungen im Erdgeschoss informieren dann zum Thema „Nachhaltigkeit und Energieeffizienz“. Im Zuge der Grünflächengestaltung zur Landesgartenschau werden auch die Freibereiche des Effizienzhaus Südwest anspruchsvoll bepflanzt und können nach Beendigung der Landesgartenschau von den Bewohnern des Hauses genutzt werden.

Effizienz und Nachhaltigkeit
Ein wesentliches Projektkriterium ist ganzheitliches und effizientes Bauen im städtebaulichen Kontext. Das bauliche Konzept des Effizienzhaus Südwest ermöglicht eine ökologisch nachhaltige und energieeffiziente Nutzung. Ein Erdwärmekollektor sorgt für die Vortemperierung der eingeführten Frischluft (Kühlung im Sommer, Erwärmung im Winter). Nahwärme mit regenerativen Anteilen (Geothermie) deckt den verbleibenden Wärmebedarf ab. Photovoltaik-Module auf dem Dach liefern zusätzlichen elektrischen Strom. Um mindestens 50 Prozent des erzeugten Photovoltaik-Stroms direkt im Gebäude nutzbar zu machen, ist der Einsatz neuester Batterietechnologie geplant.

Wohnungen
Aufgrund der flexiblen Struktur des Gebäudes sind unterschiedliche Wohnungsgrößen und -zuschnitte realisierbar. Von der 65 Quadratmeter Wohnung bis zur 180 Quadratmeter Maisonette sind vielfältige Varianten möglich. Allen Wohnungen gemein ist dabei ein großzügiger Wohn- und Essbereich mit direktem Zugang zum Außenraum. Letzterer besteht aus Privatgärten im Erdgeschoss und Balkonen in den Obergeschossen. Die beiden Penthouse-Wohnungen verfügen jeweils über eine eigene Dachterrasse. Das Gebäude besitzt eine eigene Tiefgarage mit insgesamt zehn Stellplätzen, also durchschnittlich zwei pro Wohneinheit. Von dort ist jede Wohnung trockenen Fußes über einen Fahrstuhl barrierefrei erreichbar. Im Untergeschoss befinden sich neben der Tiefgarage und der Technikzentrale auch die privaten Kellerräume und mehrere Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Link zu der Wohnungsanordnung und den Grundrissen.

Neue Rolle als Energieversoger
Die EnergieSüdwest möchte mit dem Projekt aufzeigen, was heute im Bereich des Wohnungsbaus unter den Aspekten Smart-Home und Smart-Grid bereits möglich ist und ab 2020 selbstverständlich sein wird: energieeffizientes, innovatives Wohnen im Zusammenspiel mit einer attraktiven städtebaulichen Architektur. Ziel ist auch, die dezentrale Energieversorgung voran zu treiben und die Rolle als Energiedienstleister im Rahmen der Energiewende neu zu definieren: Energieunternehmen können den Energie- und Wärmemarkt der Zukunft aktiv mitgestalten. „Die Energie Südwest präsentiert sich mit diesem Vorhaben einmal mehr als zukunftsorientiertes Versorgungsunternehmen, das sich den künftigen Anforderungen an das moderne Leben stellt” sagt Dr. Thomas Waßmuth, Vorstand der EnergieSüdwest AG.

dena-Modellvorhaben „Effizienzhaus Plus“
Ziel des dena-Modellvorhabens ist es, in den nächsten Jahren bundesweit Leuchtturmprojekte zu schaffen, die Best-Practice-Lösungen für nahezu klimaneutrale Energiestandards bei Neubauten und Sanierungen zeigen. Die dena begleitet diese Projekte bei der Durchführung und bereitet mit der Auswertung sowie dem Wissenstransfer in den Regionen die Grundlagen, um hocheffiziente Gebäudestandards langfristig breitenwirksam im Markt einzuführen. Das dena-Gütesiegel Effizienzhaus zeichnet sanierte und neu gebaute Wohnhäuser aus, die besonders wenig Energie für Heizung und Warmwasser benötigen. Die energetische Qualität muss in einem von der dena entwickelten, qualitätssichernden Verfahren nachgewiesen werden.

Wohnkomfort
Das Effizienzhaus Südwest bietet folgenden Wohnkomfort:

  • Attraktive Wohnlage direkt am Park der Landesgartenschau
  • Barrierefreie Zugänglichkeit aller Geschosse mittels Aufzug von der Tiefgarage bis ins Dachgeschoss
  • Hauseigene Tiefgarage mit durchschnittlich zwei Stellplätzen pro Wohneinheit
  • Private Freibereiche (Garten, Balkon, Terrasse)
  • Zwei Wohnungen mit Penthouse-Anteil und eigener Dachterrasse
  • Helle Licht durchflutete Räume durch optimale Tageslichtnutzung
  • Tageslichtbäder
  • Hochwertige Materialien und Ausstattung
  • Mehr-Generationen-Wohnen möglich
  • Barrierefreie Grundrisse möglich, einschließlich der Balkone, Terrassen und Bäder
  • Provisionsfrei sowie KfW-Förderung

Windenergie besser vorhersagen. Messmast auf dem Taubensuhl

“Der Atomausstieg ist zwar beschlossen, aber die Energiewende noch längst nicht geschafft. Es ist wichtig alle Potenziale zur Erzeugung von umweltfreundlichem Strom in unserer Region zu nutzen. Dabei dürfen wir die Windenergienutzung im Wald nicht grundsätzlich aussparen”, sagt Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer.
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Jedoch gilt es, Wildwuchs zu verhindern. Selbstverständlich soll nicht der gesamte Pfälzerwald verspargelt werden. Es geht um nachvollziehbare und begründbare Standorte.

Aus diesem Grund wird gerade ein Windmessmast auf dem Taubensuhl, dem Stadtwald der Landauer (nahe Eußerthal) errichtet. Der Mast wird mit seinen 125 Metern Höhe weit über die Baumwipfel ragen und 14 Monate lange Windmessungen durchführen. Das ist notwendig, um zu prüfen, ob die erwartet gute Windhöffigkeit auch tatsächlich vorliegt. “Nur wirklich gute Standort sollen entwickelt werden”, so Landaus Bürgermeister Thomas Hirsch. “Das ist Voraussetzung für einen ressourcenschonenden und wirtschaftlichen Betrieb der Anlagen”.

Mit den gewonnen Messdaten können Rückschlüsse für das ganze Hochplateau getroffen werden, auf welchem dann durchaus 6 bis 9 Windkraftanlagen errichtet werden können, wenn weitere Voraussetzungen gegeben sind. Weiterhin geben die Daten bedingt auch Erkenntnisse für die unmittelbaren Nachbarkommunen, wo ebenfalls Windenergieanlagen vorgesehen sind. „Wenn wir die Energiewende in der Region ernsthaft gestalten wollen, müssen wir alle an einem Strang ziehen“, bekräftigt Hirsch. Die Stadt Landau wolle regenerative Projekte zusammen mit benachbarten Kommunen entwickeln. Dazu habe man gemeinsam mit der EnergieSüdwest AG die „EnergieSüdpfalz“ ins Leben gerufen, die solche Vorhaben auch unter Beteiligung der Bürgerschaft realisieren soll. 

„Es gibt wenig Stellen im Pfälzerwald die ähnlich gut für die Windenergienutzung geeignet sind wie das Hochplateau des Taubensuhl“, so Bernhard Mertel, Geschäftsführer der EnergieSüdpfalz GmbH & Co. KG. Die Anlagen seien überhaupt nur von wenigen Standorten aus zu sehen. Da sie in der zweiten Reihe des Haardtgebirges stehen, können Sie von der Rheinebene her meist gar nicht gesehen werden. Erste avifaunistische Gutachten, die im Zusammenhang mit der Baugenehmigung gemacht wurden, ließen vermuten, dass die Maßnahmen zudem keine große Beeinträchtigung der Natur darstellen. Selbst Wanderer würden kaum von den Anlagen gestört werden. Im Wald selbst sehe man sie erst, wenn man in ihrer unmittelbaren Nähe ist. Man höre sie auch kaum, denn wenn Wind weht, gibt es im Wald ein Grundrauschen, das die Geräusche der Anlage übertönt. Ist es windstill und ruhig, stehen auch die Windräder still.

„Schließlich kommt die vorhandene Infrastruktur diesem Standort sehr entgegen“, ergänzt Dr. Thomas Waßmuth, Vorstand der EnergieSüdwest AG. „Die nahe 110 kV-Hochspannungsleitungen ist in der Lage die erzeugten Mengen, die immerhin ausreichen um 16.000 Haushalte zu versorgen, locker aufzunehmen. Zudem ist es leicht möglich die Anlagenteile über Johanniskreuz, vom Norden her über vorhandene Wege heranzuschaffen.

„Da die Flächen im öffentlichen Eigentum sind, werden die Bürger indirekt über die Pachteinnahmen und auch direkt über Beteiligungsmöglichkeiten profitieren“. Das ist uns sehr wichtig betont Hirsch.

Die Baumaßnahmen für den Windmast wurden und werden in enger Abstimmung mit dem Forst durchgeführt. So habe man die Rodungsmaßnahmen auf das nötigste beschränkt und nur punktuelle Bäume entfernt. Für die Trassen der Abspannseile wurden, wenn möglich nur einzelne Äste entfernt. Hier hat der Revierförster Norbert Theurer mit viel persönlichen Engagement für eine sehr waldschonende Vorgehensweise gesorgt.

 

Energie und Wasser kosten ab Januar mehr

Staatliche Umlagen für Energiewende steigen – Rheinland-Pfalz führt Wasser-Cent ein
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Die EnergieSüdwest AG hebt zum 1. Januar 2013 die Preise für Strom, Erdgas und Trinkwasser an. Als Ursache gibt das kommunale Versorgungsunternehmen bei Strom Erhöhungen staatlicher Umlagen für die Energiewende an, bei Erdgas gestiegene Netzkosten. Beim Wasserpreis kommt zur bereits im vergangenen Jahr beschlossenen Erhöhung ab 2013 noch der sogenannte Wasser-Cent hinzu. Den hat die Landesregierung Rheinland-Pfalz als dreizehntes Bundesland im Sommer dieses Jahres beschlossen. Diese Einnahmen sollen ausschließlich für den Gewässerschutz verwendet werden. Der Arbeitspreis für Wasser erhöht sich pro Kubikmeter um 18 Cent auf 1,86 Euro inklusive Steuern. Die Kilowattstunde Erdgas wird in allen Tarifen nach 15 Monaten Preisstabilität um 0,238 Cent inklusive Steuern teurer.Die Arbeitspreise für Strom steigen in allen Tarifen um 2,84 Cent inklusive Steuern, netto sind es 2,39 Cent pro Kilowattstunde, die Grundpreise bei Eintarifzählern inklusive Steuern um 14,76 Euro pro Jahr und bei Doppeltarifzählern um 17,85 Euro pro Jahr. 

Strompreis: nahezu  50 Prozent Staatsanteil 
“Der staatliche Anteil am Strompreis eines Privathaushalts klettert im kommenden Jahr auf nahezu 50 Prozent“, erklärt Thomas Waßmuth. Mit dem Strompreis müssen Versorger neben Steuern alle Umlagen zur Finanzierung der Energiewende erheben. Das sind im kommenden Jahr pro Kilowattstunde netto: die EEG-Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien mit 5,277 Cent, die Kraft-Wärme-Kopplungsumlage mit 0,126 Cent und die Sonderkunden-Umlage mit 0,329 Cent. Neu hinzukommen noch die Offshore-Haftungsumlage mit 0,25 Cent. Insgesamt steigern sich die Abgaben zum 1. Januar 2013 pro Kilowattstunde um rund 2,7 Cent auf insgesamt 13,85 Cent inklusive Stromsteuer, Mehrwertsteuer und Konzessionsabgaben. „Zudem sind die Netznutzungsgebühren für den Stromtransport um rund zehn Prozent gestiegen“, sagt der Vorstand der EnergieSüdwest AG. „Auch in die Netze muss gewaltig investiert werden, um die Herausforderungen einer zunehmend dezentralen und stark schwankenden Erzeugung zu meistern und die hohe Versorgungssicherheit weiterhin zu gewährleisten.“ 

Die Energiewende sei wichtig für den Klimaschutz und die Versorgungssicherheit, sagt der Vorstand, die Kosten dafür könnten seiner Meinung nach allerdings niedriger sein. Thomas Waßmuth bemängelte die Abstimmung zwischen Bund, Ländern und den Akteuren, die die Energiewende realisieren wollen. Die EnergieSüdwest AG engagiert sich für eine Energiewende in der Region, die auch unter wirtschaftlichen Aspekten vertretbar ist. Zudem unterstützt sie ihre Kunden beim Energiesparen. „Als Stromversorger haben wir zwar nur auf rund zehn Prozent des Preises Einfluss, auf Vertrieb und Service. Diesen Spielraum nutzen wir aber konsequent für unsere Kunden. Es ist uns wichtig, sie möglichst preisgünstig mit Energie zu beliefern und nützliche Serviceleistungen zu bieten“, betont er.Schließlich gehe es nicht primär um den Atomausstieg, sondern darum, den drohenden Klimawandel durch Reduktion von Kohlendioxidemissionen abzuwenden. Im Internet hat das Unternehmen eine Reihe von Energiespartipps und sein Förderprogramm veröffentlicht. In der Energiewende sieht Thomas Waßmuth eine große Chance: „Wir können gemeinsam mit Bürgern und Kommunen unsere Energiezukunft so gestalten, dass die Wirtschaftskraft in der Pfalz gestärkt wird und wir weitgehend autark werden.“

Wasserpreis: 8 Cent gehen ans Land
Zusätzlich zu der von der EnergieSüdwest AG bereits im April 2011 beschlossenen zweistufigen Preiserhöhung für Wasser führt das Land Rheinland-Pfalz zum 1. Januar 2013 den sogenannten Wasser-Cent ein. Damit setzt Rheinland-Pfalz als dreizehntes Bundesland eine Verordnung der Europäischen Union zum Grundwasserschutz um. In Landau verteuert der Wasser-Cent den Kubikmeter Trinkwasser um 8,56 Cent inklusive Steuern. Hinzu kommt die bereits bekannte Erhöhung um 11,9 Cent brutto pro Kubikmeter.Der Arbeitspreis pro Kubikmeter Trinkwasser kostet ab 1. Januar 2013 dann inklusive Steuern 1,86 Euro. Die Grundpreise bleiben unverändert

Strompreiserhöhung Fragen und Anworten

Die EnergieSüdpfalz GmbH & Co.KG und die juwi Wind GmbH bündeln Kräfte für die Windenergie in der Südpfalz

Die EnergieSüdpfalz GmbH & Co. KG und die Projektentwickler juwi Wind GmbH haben ihre Kooperation zur gemeinsamen Errichtung von Windenergieanlagen in der Südpfalz besiegelt.
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Die EnergieSüdpfalz ist ein Zusammenschluss von Kommunen und Gemeindewerken der Südpfalz zur gemeinsamen Errichtung und den Betrieb von Anlagen zur Erzeugung von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien. „Durch diese Zusammenarbeit vereinen wir die notwendigen Kompetenzen, um zügig in der Errichtung der Anlagen voran zu kommen“, so Dr. Thomas Waßmuth, Vorstand des Gesellschafters EnergieSüdwest AG. Die infrage kommenden Flächen für die Windenergie in der Südpfalz sind meist in kommunaler Hand. Kurt Wagenführer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Annweiler und Aufsichtsratsvorsitzender der EnergieSüdpfalz: „Wir haben einen Solidarpakt geschlossen nach dem alle Kommunen von den Einnahmen profitieren und wir so, abseits von Eigeninteressen nur die besten Standorte erschließen, welche die Bürger am wenigsten beeinträchtigen.“

Neben Beteiligungsmöglichkeiten von Kommunen an den gemeinsam entwickelten Projekten in der Region soll auch den Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, über die VR Energiegenossenschaft an den Windenergieprojekten zu partizipieren. „Die geplanten Windräder in den Stadtwaldgebieten von Landau, also in der zweiten Reihe des Haardtgebirges, werden keine optische Beeinträchtigung darstellen und einen großen Anteil der Haushalte in Landau mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgen können.“, fügt Landaus Bürgermeister Thomas Hirsch hinzu. 2013 sollen bereits die ersten gemeinsamen Windräder in der Rheinebene bei Offenbach a.d.Q. errichtet und betrieben werden. Matthias Willenbacher, Vorstand der juwi Gruppe, freut sich über die Zusammenarbeit: „Als Unternehmen können wir uns auf das konzentrieren was wir am besten können, nämlich Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien planen und errichten. Unser Partner EnergieSüdpfalz unterstützt uns mit seiner starken Verzahnung in der Region dabei, die besten Standorte auszuwählen. Diese Standorte sind gekennzeichnet durch einen hohen Ertrag und eine große Akzeptanz in der Bevölkerung.“ Marcus Krebs, Regionalverantwortlicher im Hause juwi und Bernhard Mertel, Geschäftsführer der EnergieSüdpfalz, werden in enger Zusammenarbeit die Projekte umsetzen und sind sicher, dass in spätestens zehn Jahren die Region Südpfalz ganz mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden kann.